Wann und wo ist Albert Einstein geboren?
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Er wurde am
Freitag den 14. März 1879 um 11:30 Uhr in Ulm, Württemberg,
in der Bahnhofstraße B 135, später umbenannt
in
Bahnhofstraße 20, geboren. |
Wann und wo ist
Albert Einstein
gestorben?
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Er starb am
Montag den 18.
April 1955 frühmorgens um 1:15 Uhr im Alter
von 76 Jahren im Krankenhaus in Princeton,
New Jersey, USA. |
Woran ist Einstein gestorben?
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Das schon früher bei Einstein diagnostizierte Aneurysma,
eine mit Blut gefüllte Erweiterung der Baucharterie,
war geplatzt. Er ist innerlich verblutet. |
Wurde Einstein bei der Autopsie das Gehirn
entfernt?
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Ja! Der Pathologe der dies ohne Erlaubnis
tat, war Dr. Thomas S. Harvey. Die Autopsie (Leichenöffnung) wurde
wenige Stunden nach Einsteins Tod durchgeführt. Als die Hinterbliebenen
davon erfuhren, gaben sie nachträglich die Genehmigung der Entnahme und
zur wissenschaftlichen Untersuchung von Einsteins Gehirn. |
Wo wurde Albert Einstein beerdigt?
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Es gibt
keine Grabstelle. Auf Einsteins Wunsch wurde
sein Leichnam noch am selben Tag eingeäschert und
die Asche etwa zwei Wochen später, nach einer schlichten
Trauerfeier, an einem unbekannten
Ort verstreut. |
Hat Einstein ein
Testament verfasst?
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Ja!
Unterschrieben hat er es am 18. März 1950.
Seine Sekretärin
Helen Dukas und Dr. Otto
Nathan wurden als Nachlassverwalter
eingesetzt. Die Erben waren u.a. seine
Stieftochter Margot und seine beiden Söhne
Hans Albert und
Eduard. Seinen gesamten schriftlichen Nachlass
vererbte er der Hebräischen
Universität in Jerusalem, wo er sich auch heute noch, im
dortigen Albert Einstein Archiv, befindet. |
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Wer waren
Albert Einsteins Eltern?
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Der Vater
war
Hermann Einstein (1847-1902) und die
Mutter war
Pauline Einstein, geborene Koch
(1858-1920). |
Hatte Einstein Geschwister?
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Er hatte
eine Schwester - Maria, genannt
Maja
(1881-1951). Bruder und Schwester haben sich
Zeit ihres Lebens sehr gut verstanden. |
Wo verbrachte Einstein seine Kindheit?
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Von seiner
Geburt, im März
1879, bis Juni 1880 in Ulm und von Juni 1880 bis
Dezember 1894 in München. Als 15jähriger
folgte er seiner Familie nach Mailand in Italien, wo
sie sich inzwischen niedergelassen hatte. |
Womit hat sich Albert Einstein als Kind gerne
beschäftigt?
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Maja, Albert Einsteins Schwester,
berichtet in
Albert Einstein -
Beitrag für sein
Lebensbild, dass sich
ihr Bruder sehr gerne mit "Geduldspielen,
Laubsägearbeiten, der Erstellung
komplizierter Bauten mit dem bekannten
Ankersteinbaukasten" beschäftigte. Am
liebsten baute er Kartenhäuser, die er als
zehnjähriger bis zu vierzehn Stockwerke hoch
bauen konnte. Weniger Spaß hatte er an
wilden und sportlichen Spielen mit anderen
Kindern. Mit zunehmendem Alter begann er viel und sehr konzentriert zu lesen. |
Stimmt es, dass Albert Einstein als Kind zu
Jähzorn neigte?
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Der junge
Albert neigte zu Jähzornausbrüchen, die
jedoch während der ersten Schuljahre
verschwanden. Alberts Schwester
Maja
berichtet in Albert Einstein - Beitrag für sein
Lebensbild folgendes: "In solchen
Momenten wurde er im Gesicht ganz gelb, die
Nasenspitze aber schneeweiß, u. er war nicht
mehr Herr seiner selbst. Bei irgend einer
solchen Gelegenheit ergriff er einmal einen
Stuhl u. schlug damit nach der Lehrerin, die
darob solchen Schreck empfand, dass sie
entsetzt fortlief u. sich nie mehr blicken
ließ. Seinem Schwesterchen warf er ein
andermal eine große Kegelkugel an den Kopf
u. ein drittes Mal diente eine Kinderhacke
ihm dazu, ihm ein Loch in den Kopf zu
schlagen." |
Welche Schulen besuchte Einstein?
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Ab 1884
erhielt Einstein zu Hause Privatunterricht und von
Oktober 1885 bis
1888 besuchte er die Petersschule, eine katholische
Volksschule in München. Es folgte von
Oktober 1888
bis 1894 das Luitpold-Gymnasium, ebenfalls in
München. Das Gymnasium verließ er aber vorzeitig
im Dezember 1894 ohne Abschluss.
Um das Abitur (Matur) nachzuholen besuchte
er von Oktober 1895 bis Oktober 1896 die
Gewerbeabteilung der Kantonsschule in Aarau,
Schweiz.
Es folgte ab Oktober 1896 ein Studium am Polytechnikum (der
späteren Eidgenössischen Technischen
Hochschule, ETH) in Zürich. |
War Albert Einstein ein guter oder ein
schlechter Schüler?
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Albert
Einstein, dessen schulische Leistung schon
in der Volksschule zur großen Hoffnung
Anlass gab, entwickelte sich zu einem guten Schüler.
Er gehörte immer zu den Besseren in der
Klasse. Besonders gute Noten erhielt er
in Mathematik und den
Naturwissenschaften, etwas schlechtere in
den Sprachen, im Zeichnen und im Sport. |
Stimmt es, dass Albert Einstein eine 5 in
Mathematik hatte?
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Einsteins
Leistungen im Fach Mathematik waren immer
gut bis hervorragend und in seinen
Zeugnissen erhielt er die Noten gut
und sehr gut. Das Gerücht mit der
Note 5 in Mathematik ist wohl dadurch
entstanden, dass man in der Tat in Einsteins
Zeugnissen, z.B. aus der Kantonsschule Aarau, im
Fach Mathematik die Note 5 und sogar die 6
findet. Dabei ist aber zu beachten, dass die
Bewertungsskala für schulische Leistungen
(Schulnoten) in Deutschland und der Schweiz
unterschiedlich ist. Das heißt, die Note 1
(sehr gut) in Deutschland entspricht der
Note 6 in der Schweiz; die Note 2 (gut) der
Note 5; usw. |
Ist Einstein in der Schule
"sitzen geblieben"?
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Albert
Einstein ist während seiner gesamten
Schulzeit nie "sitzen geblieben". |
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Welchen Schulabschluss hatte Einstein?
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Im Oktober
1896 machte er an der Kantonsschule in
Aarau, Schweiz, das Abitur
(Matur). |
Was machte Albert Einstein nach dem Abitur?
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Einstein hat in
der Zeit von 1896 bis 1900 am Polytechnikum
(der späteren Eidgenössischen Technischen
Hochschule, ETH) in Zürich studiert. Das
Studienziel war das Fachlehrerdiplom für
Mathematik und Physik. Im Juli 1900 beendete
er erfolgreich sein Studium. |
Musste Einstein seinen Militärdienst
ableisten?
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Nein! Dem
deutschen Militärdienst entzog sich Einstein
dadurch, dass er als 17jähriger mit der
Zustimmung seines Vaters die deutsche
Staatsangehörigkeit aufgegeben hatte. Anders
war es mit der Schweizer Armee. Einstein war seit
Februar 1901
Schweizer Bürger und wurde einen Monat
später von den Militärbehörden zur Musterung
aufgefordert. Bei der medizinischen
Untersuchung am 13. März 1901 wurden bei Einstein
Krampfadern, Plattfüße und Fußschweiß
festgestellt.
Daraufhin wurde er von der
Untersuchungskommission für "Untauglich A"
erklärt. Das A besagt, dass er nur für "Hülfsdienste
und Platzdienst" eingesetzt werden konnte.
Die Schweizer Armee hat Einstein aber nie
zur Ableistung dieser Dienste einberufen. |
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War Albert Einstein verheiratet?
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Ja! Albert
Einstein war zweimal verheiratet. Im Januar
1903 heiratete er
Mileva Maric (1875-1948), eine
ehemalige Kommilitonin aus der Studienzeit
am Polytechnikum in Zürich. Die Ehe wurde im
Februar 1919 geschieden. 4 Monate später, im
Juni 1919, heiratete er seine Cousine
Elsa Löwenthal (1876-1936), geb.
Einstein. |
Hatte Albert Einstein Kinder?
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Mit
Mileva Maric, seiner
ersten Frau hatte er drei Kinder.
Lieserl (1902-?), die unehelich zur Welt
kam,
Hans Albert (1904-1973) und
Eduard (1910-1965).
Seine zweite
Frau,
Elsa Löwenthal, geb. Einstein, brachte zwei
Töchter mit in die Ehe,
Ilse Löwenthal (1897-1934) und
Margot Löwenthal (1899-1986). |
Welche Kose- oder Rufnamen benutzten Mileva
und Albert Einstein für ihre Söhne Hans
Albert und Eduard?
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Hans Albert wurde im Kleinkindalter
Buio, schweizerisch für Bub, gerufen. In
Einsteins Briefen findet man aber auch nur
Bu. Später wurde Hans Albert Adu
oder nur Albert genannt.
Eduard wurde von Mileva nur Tede oder Tedel,
serbisches Wort für "Kind", gerufen. In
Einsteins Briefen findet man auch Tete, Tetel
und Teddy. |
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Wie groß war Einstein?
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In seinem
Schweizer "Dienstbüchlein" von 1901 wird
eine Körpergröße von 171,5 cm angegeben. In
seinem Reisepass von 1923 findet man die
Angabe 175 cm. |
Welche Augenfarbe
hatte Albert Einstein?
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Einstein
hatte braune Augen (Quelle: Einsteins
Reisepass von 1923). |
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War Albert Einstein Links- oder Rechtshänder? |
Einstein war
Rechtshänder. |
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Welche Hobbys hatte Albert Einstein?
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Einstein
spielte leidenschaftlich gerne Geige und
auch Klavier. Eine besondere Freude
war für ihn das Segeln. |
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Spielte Einstein ein
Musikinstrument? |
Er spielte
Geige und Klavier. |
Hatte Albert Einstein
eine oder mehrere Geigen?
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Er besaß
in seinem Leben mehrere Geigen. Die "letzte"
Geige vermachte er seinem
Enkel,
Bernhard Caesar. Einer Legende nach soll
Einstein alle seine Geigen Lina
genannt haben - vermutlich abgeleitet von
"Violine". |
War Einstein ein guter
Geigenspieler?
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Hier gehen
die Meinungen weit auseinander. Ze'ev
Rosenkranz schreibt in seinem Buch,
Albert Einstein - Privat und ganz persönlich
über Einsteins Geigenspiel folgendes: "...
Er selbst spottete gerne über seine
'Stümperei', die er 'selten erhebend' fand,
was aber sein Vergnügen am 'Fiedeln' nicht
beeinträchtigte. Wahrscheinlich war er ein
guter Amateurmusiker mit einem intuitiven
Verständnis für die Musik. Gegen Ende seines
Lebens gefielen ihm die selbst erzeugten
Töne immer weniger; schließlich gab er das
Geigen auf und phantasierte nur noch auf dem
Klavier." |
Wer waren Einsteins Lieblingskomponisten?
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Neben
Mozart, dessen Musik er besonders mochte,
waren es u.a. Vivaldi, Bach, Schubert und Corelli. |
Besaß Einstein ein eigenes Segelboot?
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Einstein
besaß ein Boot
in Caputh, bei Potsdam, mit dem Namen Tümmler,
das 1933 während der nationalsozialistischen
Machtergreifung beschlagnahmt und ein Jahr
später verkauft wurde. In den
USA hatte er ein eigenes Segelboot mit dem Namen
Tinnef. |
Konnte Albert Einstein schwimmen?
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Obwohl Einstein
leidenschaftlich gerne segelte konnte er nicht
schwimmen. Er weigerte sich sogar Schwimmwesten zu
benutzen. Das führte dazu, dass sich seine
Familie immer große Sorgen machte wenn er
mit seinem Segelboot unterwegs war. |
Hatte Albert Einstein ein Auto?
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Albert
Einstein besaß kein eigenes Auto und hat
auch nie Autofahren gelernt. Wenn,
dann wurde er von Freunden und Bekannten
oder deren Chauffeuren gefahren. |
Rauchte Einstein?
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Er
rauchte trotz Verbot seiner Frau
Elsa und seiner Ärzte Zigarre und Pfeife. |
Trank Einstein Alkohol?
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Albert
Einstein trank sehr wenig Alkohol. Wenn
überhaupt, dann höchstens ein Glas Wein oder
ein Gläschen Kognak. Meist nippte er
nur an dem ihm vorgesetzten alkoholischen
Getränk. Dennoch ist ein Fall bekannt, wo er
wahrscheinlich ein einziges Mal in seinem Leben betrunken
war. So schrieb er im Sommer 1905 in einer
Postkarte an Conrad Habicht: "Total besoffen
leider beide unterm Tisch. ...". Gemeint
sind hier Einstein und seine erste Frau
Mileva. |
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Was hat Einstein gerne gegessen?
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Einstein war
kein Feinschmecker, er war ein Freund
der gut bürgerlichen Küche (Hausmannskost).
Am 26. Juli 1943 schrieb er an seinen Freund
Gustav Bucky, "Ich gehöre zu den Leuten, die
- vor die Alternative gebracht: gut essen
oder gut schlafen - sich für das gut
schlafen entscheiden."
Hier eine Auswahl in alphabetischer Reihenfolge
von dem was Einstein gerne gegessen hat:
Backwaren (Brötchen, Toast), junge grüne
Bohnen, klare Brühe mit Eierstich, Eier (als
Rühreier, Setzeier oder Spiegeleier),
Erdbeeren, Hammelkotelett,
Honig, neue Kartoffeln, Linsensuppe,
Maronen, Matjesheringsfilet, Nudeln (Makkaroni, Spaghetti),
Pilze (Steinpilze), Reis, Salat
(Gurkensalat), Salm (Büchsenlachs),
Schnitzel, Schweinefilet
(gut durchgebraten*), Spargel, Steak (gut
durchgebraten*).
* Wenn ihm das
Fleisch zu blutig war, dann sagte er nach
Aussage seiner Berliner und Caputher
Haushälterin Herta Schiefelbein, "Ich bin
doch kein Tiger."
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Hatte Einstein ein Lieblingsbuch und einen
Lieblingsautor?
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Einstein hat
sehr gerne und sehr viel gelesen. Darum
fällt es schwer einzelne Bücher oder Autoren
hervorzuheben. Um dennoch einige zu nennen
hier eine kleine Auswahl.
Er las sehr gerne Don Quijote von Cervantes
Saavedra und Die Brüder Karamasow von Dostojewski. David Humes Traktat
über die menschliche Natur hatte nach
Einsteins eigenen Worten ziemlichen Einfluss
auf seine Entwicklung.
Zu
erwähnen sind die Autoren Poincaré, Mach, Tolstoi, Heine,
Brecht, Shaw, Sinclair sowie Schopenhauer und Spinoza.
Als Schüler las er mit wachsender
Begeisterung die Naturwissenschaftlichen
Volksbücher von Aaron Bernstein und
beschäftigte sich u.a. mit Ludwig Büchners
Kraft und Stoff und Kants Kritik
der reinen Vernunft. |
Hat Albert Einstein
selber Bücher
geschrieben?
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Neben sehr vielen
wissenschaftlichen und
nichtwissenschaftlichen Publikationen hat
Albert Einstein auch mehrere Bücher
geschrieben bzw. herausgebracht. Hier eine
Auswahl:
Über die spezielle und die
allgemeine Relativitätstheorie
(Gemeinverständlich),
Grundzüge der Relativitätstheorie,
Die Evolution der Physik, mit Leopold
Infeld,
Mein Weltbild,
Aus meinen späten Jahren.
Die hier genannten Bücher wurden in viele
Sprachen übersetzt. |
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Hat Albert Einstein Tagebuch geführt?
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Wenn er auf Reisen war hat Einstein Tagebuch
geführt. Heute existieren folgende
Reisetagebücher von ihm.
(Albert Einstein Archiv, Jerusalem)
1: Japan, Palästina, Spanien - Oktober 1922
bis März 1923
2: Südamerika - 1925
3: USA - November 1930 bis Januar 1931
4: USA - 3. Dezember 1931 bis 4. Februar
1932;
10. Dezember
1932 bis 18. Dezember 1932
5: Berlin, London - April 1931 bis Juni 1931
6: USA - 28. Januar 1933 bis 16. Februar
1933 |
Einstein hat einige Jahre in Bern am
dortigen Patentamt (Eidgenössisches Amt für
geistiges Eigentum) gearbeitet. Besaß er auch
eigene Patente?
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Ja, er besaß
mehr als zwanzig Patente. Diese aber immer
gemeinsam mit einem Partner. So zum Beispiel mit dem
ungarischen Physiker Leo Szilard u.a. ein
Patent für
einen Kühlschrank. Mit dem Fabrikanten
Hermann Anschütz-Kaempfe ein Patent für
einen Kreiselkompass, mit Rudolf
Goldschmidt, einem Professor für
Maschinenbau und Elektrotechnik, ein Patent
für ein Hörgerät und mit dem Arzt Gustav
Bucky ein Patent für eine automatische
Kamera. |
Wann war Einstein am Eidgenössischen Amt für
geistiges Eigentum in Bern tätig?
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Er wurde im
Juni 1902 als technischer Experte dritter
Klasse mit einem Jahresgehalt von 3500
Franken eingestellt und im April 1906 zum
technischen Experten zweiter Klasse, mit
einem Jahresgehalt von 4500 Franken,
befördert. Im Juli 1909 reichte er seine
Kündigung ein um eine Stelle als
außerordentlicher Professor für theoretische
Physik an der Universität Zürich anzutreten. |
Was ist aus Einsteins Arbeitsplatz (Büro) im
Patentamt in Bern geworden? Kann dieser
heute besichtigt werden?
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Einsteins
ehemaliger Arbeitsplatz, bzw. sein Büro im
damaligen Berner Patentamt an der
Speichergasse wurde im Laufe
der Zeit umgebaut. Das Gebäude, das für die
Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, wird
heute nicht mehr als Patentamt genutzt und
es deutet, bis auf eine Gedenktafel im
Foyer, nichts mehr darauf hin, dass
Albert Einstein dort gearbeitet hat. |
Was ist aus Einsteins Büro in Princeton, in
dem er bis kurz vor seinem Tod gearbeitet
hat, geworden?
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Von
Einsteins Büro im Institute
for Advanced Study in Princeton gibt es
nur noch das bekannte Foto, das den Raum
zeigt wie Einstein ihn 1955 verlassen hat. Mehr
ist von "seinem Büro" nicht übrig geblieben. Nach Einsteins
Tod wurde es wieder von einem Mitarbeiter des
Institutes als Büro genutzt.
Auf der offiziellen Internetseite des
Institutes for Advanced Study findet man
folgenden Hinweis:
"Is it possible to visit
Albert Einstein's office at the Institute?
Professor Einstein's Institute office has
been occupied, since his death in 1955, by
other members of the Institute's Faculty.
The offices of all Faculty and Members are
private." |
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Was
versteht man unter der Relativitätstheorie?
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Mit der
Beantwortung dieser Frage kann man ganze
Bücher füllen. In aller Kürze folgendes: Bei
Einsteins Relativitätstheorie unterscheidet
man zwischen der speziellen
Relativitätstheorie von 1905, und der allgemeinen
Relativitätstheorie
(Gravitationstheorie) von 1915.
Die spezielle Relativitätstheorie
behandelt Fragen von sich gegeneinander mit
konstanter Geschwindigkeit bewegenden
Bezugssystemen. Sie führte zu einer
Neufassung der Begriffe Raum und Zeit und
beruht auf dem Prinzip der Konstanz der
Lichtgeschwindigkeit und auf dem
Relativitätsprinzip, das die Unmöglichkeit
der Bestimmung einer absoluten Bewegung
postuliert. Die allgemeine
Relativitätstheorie dagegen untersucht
relativ zueinander beschleunigte
Bezugssysteme, sowie den Einfluss von
Gravitation auf Raum und Zeit. |
Konnten die von der allgemeinen
Relativitätstheorie vorhergesagten Effekte
im Experiment bestätigt werden?
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Zu den
klassischen bestätigten Tests der
allgemeinen Relativitätstheorie gehören u.a.
die Vorhersagen von der Perihelbewegung des
Merkur, der Gravitations-Rotverschiebung
sowie von der Lichtablenkung im
Gravitationsfeld der Sonne.
Die von Einstein und seiner Theorie
vorausgesagten Gravitationswellen jedoch,
konnten bis heute nur indirekt nachgewiesen
werden. |
Wie viele Menschen verstehen die
Relativitätstheorie?
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War die
spezielle Relativitätstheorie noch "zu
verstehen", so verschloss sich die
allgemeine Relativitätstheorie dem
Verständnis der meisten von Einsteins
Zeitgenossen. Der englische Astronom Arthur
Stanley Eddington soll einer Legende nach auf die Frage, ob
wirklich nur drei Menschen die
Relativitätstheorie verstehen können,
gefragt haben: "Und wer soll der Dritte
sein?"
Heute hat sich das Bild gewandelt. Die Relativitätstheorien
werden schon in der gymnasialen Oberstufe
behandelt und
sind Grundbestandteil jedes Physikstudiums.
Man kann also davon ausgehen, dass in der
heutigen Zeit sehr viele Menschen Einsteins
Relativitätstheorien, zumindest in ihren
Grundzügen, verstehen. |
Was bedeutet
die Formel: E = m · c2 ?
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Einsteins
berühmte Formel von der Äquivalenz von Masse
und Energie: E = m · c2
(Energie gleich Masse mal
Lichtgeschwindigkeit im Quadrat) ist
eine direkte Folge seiner speziellen
Relativitätstheorie aus dem Jahre 1905.
Sie besagt, dass jede Energie, die einem
Körper zugeführt wird, auch seine Masse erhöht
und jede Energie, die dem Körper entzogen
wird, deren Masse verringert.
Die Umwandlung von Masse in
Energie fand spätestens im August 1945 ihre
traurige Bestätigung durch die beiden
Atombombenabwürfe über
Hiroshima und Nagasaki. |
Wie groß ist der Anteil von Einsteins erster
Frau,
Mileva Maric, an der Relativitätstheorie?
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Immer wieder werden Stimmen laut,
dass Mileva
Maric einen großen Anteil an Einsteins
spezieller Relativitätstheorie hatte. Sicher
haben die beiden gemeinsam über Einsteins
Arbeit diskutiert, wobei Mileva manch einen
Gedanken eingebracht hat. Aber man begibt
sich in den Bereich der Spekulation, wenn
man behauptet, dass Mileva einen größeren
Anteil an Einsteins Theorien hatte. Es sind keine Schriftstücke
bekannt, aus denen
klar hervorgeht, dass Mileva wissenschaftliche Beiträge zu Einsteins
Theorien geliefert hat. Ihre persönliche und intellektuelle Beziehung mit
dem jungen Einstein hat aber sicher eine wichtige Rolle in seiner
Entwicklung gespielt. Aber beim
schöpferischen Anteil der
Relativitätstheorie konnte sie ihm nicht
helfen. |
In den 20er Jahren soll es einen
Einstein-Film zur Relativitätstheorie
gegeben haben. Was wissen Sie über diesen
Film?
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Die deutsche
Fassung des Filmes über Einsteins spezielle
Relativitätstheorie, der am 2. April 1922
uraufgeführt wurde, ist nicht mehr
aufzufinden. Die Idee zu diesem Film, der
fast ausschließlich aus Trickaufnahmen
bestand, hatte
Hanns-Walter Kornblum. Heute ist nur die
englische Version des Filmes aus dem Jahre
1923 erhalten. Dabei handelt es sich aber um
eine stark gekürzte Fassung der deutschen
Originalversion. |
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Hat Albert Einstein den Nobelpreis
erhalten?
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Albert Einstein erhielt den
Nobelpreis für Physik für das Jahr 1921. Der Preis wurde ihm "für seine Verdienste um
die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des
photoelektrischen Effekts" verliehen. Erwähnenswert ist, dass
Einstein den Nobelpreis nicht für die Relativitätstheorie erhalten hat. |
Was hatte Einstein mit dem Bau der Atombombe
zu tun?
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Aus Angst davor, dass in Deutschland an der
Entwicklung einer Atombombe gearbeitet wird,
unterzeichnete Albert Einstein am 2. August 1939
einen Brief an den amerikanischen
Präsidenten
Franklin D. Roosevelt,
um ihn auf die Möglichkeit einer atomaren
Gefahr hinzuweisen. In dem Brief wies er den
Präsidenten auf die militärische Bedeutung
der Atomenergie hin und gab ihm die
Anregung, dass auch die USA ihre
kerntechnischen Forschungen forcieren
sollten. Dies war die einzige Beteiligung
Einsteins im Zusammenhang mit der Atombombe!
In einem Brief an seinen langjährigen Freund
Max von Laue schrieb Einstein im März 1955:
"... Die Sache mit der Atombombe und
Roosevelt beschränkte sich darauf, dass ich
ein Schreiben Szilards unterschrieb
angesichts der Gefahr, dass Hitler zuerst in
den Besitz der Bombe kommen könnte. Wenn ich
gewusst hätte, dass diese Befürchtung
grundlos war, hätte ich mich an der Öffnung
der Pandora-Büchse nicht beteiligt, so wenig
übrigens wie Szilard. [...]".
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Welche technischen Errungenschaften haben
wir heute Albert Einstein zu verdanken?
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Heute werden
Einsteins Erkenntnisse auch in technischen
Systemen angewandt. So zum Beispiel in der
Lasertechnik, dem CD-Player, der
Digitalkamera, der Solarzelle und in dem
nicht mehr wegzudenkenden „Global
Positioning System“, kurz GPS,
welches in unseren Autos als
Navigationssystem Verwendung findet. |
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Gibt es heute (2006) noch
Nachfahren von Albert Einstein? Wenn ja, wo leben sie?
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Ja, es gibt
noch Nachfahren. Dabei handelt es sich um
Enkel und Urenkel. Aus Gründen des
Persönlichkeitsrechts werden deren Adressen
aber nicht veröffentlicht. |
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Immer wieder liest man, z.B. im Internet,
von einem "Einstein-Rätsel" mit folgender
oder ähnlicher Aufgabenstellung:
"1. Es gibt 5 Häuser mit je einer anderen
Farbe.
2. In jedem Haus wohnt eine Person anderer
Nationalität.
3. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein
bestimmtes Getränk, raucht eine bestimmte
Zigarettenmarke und hält ein bestimmtes
Haustier.
4. Keine der 5 Personen trinkt das Gleiche,
raucht das Gleiche oder hat das gleiche
Haustier.
Die Frage lautet: Wem gehört der Fisch? ..."
Ist dieses
Rätsel wirklich von Albert Einstein? |
Es gibt
keinen Nachweis darüber, dass das Rätsel,
von dem Einstein behauptet haben soll, das
es nur von 2% der Weltbevölkerung zu lösen
sei, von Einstein stammt!
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